Bestellstatus in Echtzeit: wie Berti jetzt antwortet
Was passiert, wenn ein Kunde schreibt: „Ich habe letzte Woche zehn Exemplare vom Excel-Grundkurs bestellt, drei davon fehlen in der Lieferung, Kundennummer 8821.“?
Der generative Berti kam damit nicht zurecht. Er arbeitete mit fest definierten Erkennungsmustern: Erst wenn der Kunde die Bestellnummer in genau der erwarteten Form eingab, landete die Anfrage im richtigen Ablauf. Wich die Formulierung zu stark ab, erkannte das System die Absicht gar nicht. Und selbst wenn es funktionierte, folgte ein starrer Pfad: Informationen, die der Kunde bereits genannt hatte, mussten trotzdem erneut eingegeben werden. Der Agent konnte nicht erkennen, was er schon wusste.
Der agentische Berti funktioniert grundlegend anders. Er weiß durch die Toolbeschreibung, welche Eingabeparameter für eine Bestellabfrage benötigt werden, zum Beispiel Kundennummer und Bestellmenge. Er erkennt eigenständig, ob diese Werte in der Nachricht bereits vorhanden sind, und geht direkt zur Abfrage über. Fehlt ein Wert, fragt er gezielt danach, präzise, nicht pauschal. Laut Wilfried Fuchs stimmt das Ergebnis nahezu zu 100 Prozent.